HSV-FRAUEN ZUM SAISON-AUFTAKT IM POKAL GEFORDERT

An diesem Sonntag (13. August, 13 Uhr) steht für die Fussballerinnen des Hamburger SV das erste Pflichtspiel der neuen Saison an: in der Erstrundenpartie des DFB-Pokals geht es zum ATS Buntentor.

Es wird ernst: Die HSV-Frauen stehen vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2023/24. Nach rund vier Wochen Sommervorbereitung geht es in der ersten Runde des DFB-Pokals zum Regionalligisten ATS Buntentor. „Wir freuen uns, endlich wieder Pflichtspiele zu haben“, sagt HSV-Trainer Marwin Bolz, dessen Team nach dem Trainingslager in Dänemark gegen zwei Regionalligisten (7:1 gegen Eintracht Braunschweig, 5:1 gegen Holstein Kiel) antrat und im finalen Test dem dänischen Erstligisten Kolding IF mit 1:4 unterlag.

„Wir haben im Laufe der Vorbereitung ein gutes Niveau erreicht, auf dem wir aufbauen können“, so Bolz. Der Kader der HSV-Frauen wurde im Sommer durch fünf Neuzugänge angereichert: Neben den Abwehrspielerinnen Jana Braun und Sophie Profé kamen für das Mittelfeld Pauline Machtens und Amelie Woelki sowie Angreiferin Melina Krüger. „Wir haben unsere Leistungsträgerinnen gehalten und uns dazu punktuell verstärkt“, sieht Bolz sein Team gut aufgestellt.

Mit dem ATS Buntentor wartet nun ein bekannter Gegner: In der vergangenen Saison gastierten die Rothosen ebenfalls in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Bremerinnen – und unterlagen nach Elfmeterschießen. Auch in der Regionalliga trafen die beiden Teams im Vorjahr aufeinander, die Bilanz dieser beiden Spiele spricht für die Hamburgerinnen: Nach dem 5:0 im Hinspiel gab es in der Rückrunde ein 2:1. „Wir wollen das Pokal-Aus vergessen machen und die Leistung aus den Liga-Partien bestätigen“, sagt Bolz.

Am Sonntag erwartet der 25-Jährige eine umkämpfte Partie: „Buntentor wird leidenschaftlich verteidigen und versuchen, Nadelstiche zu setzen“, so der HSV-Trainer. „Wir werden beharrlich sein müssen und wollen unser Spiel durchziehen.“ Denn eines ist klar: „Spiele im DFB-Pokal sind ein großes Highlight und kommen als Alles-oder-nichts-Spiele dem Charakter der Aufstiegsspiele gleich, die wir zuletzt erfolgreich gemeistert haben. Wir wollen weiterkommen, um weitere dieser Highlights erleben zu können.“